Der sehr enge Aktionsraum in den Kurbelgehäusen erfordert eine extrem schlanke und lange Bauform des ROMAI-Winkelkopfes.Winkelköpfe von ROMAI zur Bearbeitung von schlecht zugänglichen Stellen in High-End-Qualität

ROMAI entwickelt und baut seit 60 Jahren Vorsatzgetriebe in Form angetriebener Werkzeuge, Winkelköpfen und Mehrspindelköpfen. Eine der besonderen Stärken des Familienunternehmens ist die Fertigung applikationsspezifischer Sonderlösungen. Ein beeindruckendes Beispiel sind Winkelköpfe, mit denen Bearbeitungen an Stellen durchgeführt werden, die mit der eigentlichen Bearbeitungsmaschine sonst nicht zugänglich wären.

Einer von vielen Anwendungsfällen ist die Bearbeitung von Pulsationsbohrungen respektive Druck-Ausgleichsbohrungen, die quer in den Kurbelwellen-Lagerstegen von Verbrennungsmotoren verlaufen. Diese zu bearbeiten zählt zu den anspruchsvollsten Bearbeitungsschritten bei der Herstellung von Kurbelgehäusen. Auf konventionellem Weg müssten stirnseitig von beiden Seiten an den Kurbelgehäusen Bohrungen gesetzt werden, die über den gesamten Kettenkasten reichen. Diese zusätzlichen Bohrungen müssten anschließend in einem nachgelagerten Arbeitsschritt wieder mit Verschlussschrauben geschlossen werden.

Die Verwendung eines speziell für diesen Anwendungsfall konzipierten Winkelkopfes von ROMAI ist eine deutlich effizientere Methode. Angepasst an den sehr engen Aktionsraum zwischen den Lagerstegen und in der Zylinderbohrung, hat ROMAI als Spezialist für Vorsatzköpfe einen speziell für solche Applikationen optimierten Winkelkopf entwickelt und bereits vielfach in unterschiedlichen Ausführungen an seine Kunden geliefert.

Mit den Winkelköpfen von ROMAI kann die Bearbeitungszeit auf einen Bruchteil reduziert und der nachgelagerte Arbeitsschritt eingespart werden.